Privatpraxis für Orthopädie

Dr. med. Sabine Bennemann



DIE LEISTUNGEN



  • Akupunktur: Die Akupunktur ist eine bewährte Therapiemethode, die ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hat. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Schmerzen, da sie eine effektive Möglichkeit zur Schmerzlinderung bietet. Meistens wird sie im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungsplans angewendet und mit anderen medizinischen Verfahren kombiniert.
  • Manuelle Medizin: Manuelle Medizin, auch als Chirotherapie bekannt, ist eine medizinische Disziplin, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, vor allem der Wirbelsäule und der Gelenke, befasst. Sie basiert auf der Annahme, dass viele Schmerzen und Funktionsstörungen aus Fehlstellungen der Gelenke und daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Nervenfunktionen entstehen. Die Chirotherapie wird von Ärzten, Osteopathen oder speziell geschulten Physiotherapeuten durchgeführt, um Beschwerden wie Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und andere muskuloskelettale Probleme zu behandeln. Manuelle Medizin setzt auf eine gründliche Untersuchung der Patienten, um festzustellen, ob und welche manuellen Techniken angewendet werden sollten.
  • FDM (Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos): Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) von Stephen Typaldos, D.O. (Doctor of Osteopathy), ist eine Methode der manuellen Medizin, die in den 1990er Jahren entwickelt wurde. Es basiert auf der Annahme, dass verschiedene Beschwerden im Bewegungsapparat auf spezifische Verformungen und Veränderungen der Faszien zurückzuführen sind. Dabei wird die Art der Distorsion durch körperliche Untersuchung und die Beschreibung des Schmerzes identifiziert. Anschließend werden manuelle Techniken angewendet, um die Distorsion zu korrigieren und die Beschwerden zu lindern.
  • Stoßwellentherapie (fokussierte ESWT): Die Anwendung der fokussierten extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine schonende Methode, die hochenergetische Schallwellen nutzt, um verschiedene muskuloskelettale Beschwerden zu behandeln. Die ESWT wird vor allem zur Linderung von chronischen Schmerzen an Sehnenansätzen eingesetzt, wie zum Beispiel bei Plantarfasziitis (Fersenschmerz), Epicondylitis humeri (Tennis- oder Golferellenbogen), Schultersehnenentzündung (besonders bei Kalkschulter), Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee) und Achillessehnenschmerzen. Auch zur Auflösung von myofaszialen Triggerpunkten ist sie sehr gut geeignet.
    Die Grundidee hinter der Stoßwellentherapie ist, dass die hochenergetischen, fokussierten Schallwellen eine biologische Reaktion im Körper auslösen, die die Heilung fördert. Schmerzen werden gelindert, die Durchblutung des Gewebes wird angeregt und es kommt zu einer Freisetzung entzündungshemmender und heilungsfördernder Substanzen. Bei der Kalkschulter können die Stoßwellen dazu beitragen, Ablagerungen von Kalk aufzulösen.
  • Schmerztherapeutische Infiltrationstherapie (Therapeutische Lokalanästhesie):
    Die therapeutische Lokalanästhesie (TLA) ist eine Behandlungsmethode, bei der Lokalanästhetika, also lokale Betäubungsmittel, zu therapeutischen Zwecken injiziert werden. Sie dient nicht nur der Schmerzausschaltung, wie bei chirurgischen Eingriffen oder diagnostischen Maßnahmen, sondern auch der langfristigen Schmerzlinderung und der Behandlung von Funktionsstörungen.
  • Hyaluronsäureinjektionen: In der Orthopädie werden Hyaluronsäureinjektionen hauptsächlich bei Arthrose, insbesondere im Hüft- und Kniegelenk, angewendet. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in der Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) enthalten ist und zur Schmierung des Gelenks sowie zum Stoßdämpfen beiträgt. Bei Arthrosepatienten ist oft die Qualität oder Menge der Hyaluronsäure in der Gelenkflüssigkeit reduziert, was zu erhöhter Reibung, Schmerz und Bewegungseinschränkungen führen kann. Durch die Injektion zusätzlicher Hyaluronsäure in das Gelenk wird versucht, dessen viskoelastische Eigenschaften zu verbessern, die Schmierung zu erhöhen, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Intermittierende Hypoxie-Therapie: Die Intermittierende Hypoxie-Therapie (IHT) ist eine Behandlungsform, bei der die Patienten in kurzen Intervallen einem geringeren Sauerstoffgehalt in der Atemluft ausgesetzt werden, ähnlich wie im Gebirge, gefolgt von Phasen normaler Sauerstoffversorgung. Diese Form der Therapie adaptiert den Körper an die Hypoxie (Sauerstoffmangel) und löst verschiedene physiologische Reaktionen und Anpassungsprozesse aus, die gesundheitliche Vorteile bieten. Die intermittierende Hypoxie kann v.a. die Mitochondrien aktivieren und die Zellatmung sowie die Energieproduktion verbessern.
  • Individuelle und umfassende präventivmedizinische Beratungen: Präventivmedizin in der Orthopädie bezieht sich auf vorbeugende Maßnahmen und Strategien, die darauf abzielen, orthopädische Erkrankungen, Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates zu verhindern oder deren Entwicklung und Fortschreiten zu verzögern. Diese präventiven Ansätze konzentrieren sich nicht nur auf die Behandlung bestehender Bedingungen, sondern auch darauf, Risikofaktoren zu erkennen und zu minimieren, um die allgemeine Knochen-, Gelenk- und Muskulaturgesundheit zu fördern.